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Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende, überall poppen Jahresrückblicke auf. Facebook nervt mich schon seit Tagen mit “Sieh dir dein 2013 an, so wie wir die Daten für dich und alle andern bis in alle Ewigkeiten speichern”. Nein, danke, möchte ich nicht. Eigentlich wollte ich auch keinen Rückblick schreiben. Und es wird auch keiner. Verdammt, nein. Es wird ein Ausblick, vielleicht ein kritischer Selbstblick.

Ok, kurz muss ich auf 2013 schauen um zu sehen, was toll war und was mir gefehlt hat. Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen von Hochzeitsfotografie und dem Projekt “We Are Traffic“. Da blieb kaum Zeit für anderes und das merke ich jetzt. Mir fehlt die “einfache” Portrait-Fotografie. Das soll 2014 auf alle Fälle wieder mehr werden. Was möchte ich noch? Tja, wenn das immer so einfach zu beantworten wäre. Die Sinnfrage. Seit Tagen schlafe ich schlecht, ich kann es nicht auf den Vollmond schieben, den ich immer nur zur Hälfte sehe. Ich kann es nicht auf Hamburg schieben, auch wenn hier seit Wochen in dieser Stadt einiges schief läuft. Es ist wohl ganz allein mein Kopf, der sich fragt, was im kommenden Jahr passieren wird, passieren soll, passieren kann. Alles einfach auf sich zukommen lassen. Klar, damit fahre ich seit Jahren sehr gut. Ich möchte aber fotografisch doch ein paar Dinge umsetzen, Dinge die mich interessieren oder reizen.

Mehr Porträts. Konzeptionell arbeiten? Künstlerischer fotografieren? Das neugewonnene Interesse an Aktfotografie erweitern? Dokumentarisch arbeiten? Es passiert ja so viel in dieser Stadt. Mal wieder das ein oder andere Konzert fotografieren? Reisen und dieses dokumentieren? Auf jeden Fall andere Fotografen besuchen um den eigenen Horizont zu erweitern. Viele spannende Menschen kennenlernen. Mehr fotografieren. Noch viel mehr fotografieren. Mein Kopf hüpft und springt. Von einem Gedanken zum Andern. Ebenso hin und her wie dieser Text sich liest, so ist es auch in meinem Kopf. Ein Durcheinander. Wie bekomme ich das nur sortiert? Und womit fang ich an? Womit nur? Ach 2014, find meinen Weg.